Scharfe Gartenwerkzeuge sind entscheidend für einen sauberen Schnitt, der die Pflanzen weniger verletzt und somit schneller heilt. Es ist ratsam, die Werkzeuge regelmäßig zu schärfen, vor allem die Mähmesser, um einen Qualitätsverlust des Rasens zu vermeiden.
Eine unsaubere Schnittstelle ist schwieriger zu regenerieren und bietet zusätzlich mehr Raum für Rasenkrankheiten. Stelle also sicher, dass deine Werkzeuge stets scharf sind, um einen der häufigsten Rasenpflege-Fehler im Frühling geschickt zu umgehen.
Mähmesser sollten spätestens nach 15 Einsätzen geschärft werden. Im Frühjahr steht eine Generalüberholung aller Werkzeuge an.
Eine unzureichende Pflege des Rasens im Herbst kann dazu führen, dass er im Frühling mit einem Moosteppich begrüßt wird. Abgestorbene Pflanzenreste senken den pH-Wert des Bodens, besonders während der kalten Monate. Moos und Unkraut gedeihen in einem sauren Boden und breiten sich über den Rasen aus.
Um dem entgegenzuwirken, ist es ratsam, Rasenkalk zu verwenden, sobald die Bodentemperatur fünf Grad erreicht hat. Dadurch wird der Boden entsäuert und die Rasenqualität verbessert. Da wir aktuell häufig sehr milde Winter erleben, kann dies auch sehr früh im Jahr ratsam sein.
Vor der Kalkausbringung einen Bodentest durchführen, um den pH-Wert zu überprüfen. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 5,5 und 6,5. Kalk nur ausbringen, wenn der Wert zu niedrig ist; bei einem höheren Wert kann stickstoffhaltiger Dünger verwendet werden.
Der Rasen benötigt nach dem Winter Nährstoffe, um sich zu regenerieren und zu stärken. Dünger nach dem Winter ist für deinen Rasen wie ein Schluck Wasser an einem heißen Sommertag.
Er sehnt sich nach Nährstoffen, um sich zu erholen und zu stärken. Im Frühling ist es daher wichtig, zwei Dünger zu verteilen. Einen Rasendünger Frühling, sobald es warm genug ist und einen Langzeitdünger, bevor der Sommer beginnt.
Doch bleiben wir im Frühling. Sobald die Bodentemperatur zehn Grad beträgt, kannst du den Dünger ausbringen. Andernfalls wird er vom Boden nicht aufgenommen und versickert. Der hohe Stickstoffanteil des Düngers ist perfekt, um deinen Rasen zu versorgen und aufs Vertikutieren vorzubereiten.
Düngst du deinen Rasen nicht, gehen mit der Zeit die Nährstoffe aus. Die Wurzeln können das Gras nicht mehr versorgen. Der Rasen stirbt ab und du bemerkst die ersten kahlen Stellen. Diese werden dann von Unkraut übernommen.
Achte darauf, dass zwischen Kalken und Düngen mindestens vier Wochen liegen, damit du nicht in die Falle der häufigsten Rasenpflege-Fehler im Frühling tappst. Die Inhaltsstoffe beider beeinflussen sich gegenseitig negativ und die Wirkung bleibt aus. Dein Rasen wird also weder mit Nährstoffen versorgt noch entsäuert.
Regelmäßiges Vertikutieren ist wichtig, um Unkraut zu entfernen und die Grasnarbe gesund zu halten. Es sollte jedoch erst erfolgen, wenn die Bodentemperatur ausreichend hoch ist, um eine schnelle Erholung des Rasens zu ermöglichen.
Da Vertikutieren für deinen Rasen jedoch kein Zuckerschlecken darstellt, ist es wichtig, dass er sich danach erholen kann. Vermeide also diesen Rasenpflege-Fehler im Frühling und vertikutiere nur, wenn die Bodentemperatur bereits zehn Grad beträgt.
Andernfalls winken Rasenkrankheiten und ein erneuter Unkrautbefall. Idealerweise hast du deinen Boden zwei bis vier Wochen vorher mit einem 2-in-1 Moosvernichter und Dünger gestärkt.
Nach dem Vertikutieren sollten kahle Stellen im Rasen mit frischen Rasensamen aufgefüllt werden, um ein schnelles Wachstum von Unkraut zu verhindern. Die Aussaat sollte bei einer Bodentemperatur von mindestens zehn Grad erfolgen und die Samen sollten ausreichend bewässert werden, um eine Keimung zu ermöglichen. Der beste Zeitpunkt ist im April, dann sollten auch die frostigen Nächte vorbei sein.
Damit du möglichst schnell wieder eine dichte Grasnarbe hast, hältst du deine verteilten Rasensamen am besten zwei Wochen lang feucht. Ohne Wasser können sie nicht keimen. Damit die jungen Halme stark wachsen, solltest du deinen Rasen etwa drei bis vier Wochen nach der Aussaat nicht mehr betreten. Höchsten zum Entfernen von Unkraut.
Das Mähen sollte erst erfolgen, wenn die Bodentemperatur etwa zehn Grad erreicht hat, um dem Rasen die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Durch regelmäßiges Mähen kann das Wachstum des Rasens gefördert werden, was zu einer dichten Grasnarbe führt.
Wusstest du, dass in deinem Rasen Wachstumshormone sind und dass du sie zu deinem Vorteil nutzen kannst?
Genauer gesagt beim Mähen. Dein Rasen muss in der Lage sein, sich vom Mähen zu erholen und Ausläufer zu bilden. Dazu muss die Bodentemperatur mindestens zehn Grad betragen, damit das Gras auch nachwachsen und die Schnittstelle regenerieren kann.
Mähen bei zu kaltem Boden ist einer der häufigsten Rasenpflege-Fehler im Frühling. Dein Rasen ist zu schwach, um sich zu erholen. Rasenkrankheiten haben es somit leicht deinen Rasen zu befallen und kahle Stellen zu bilden.
Das waren unsere besten Tipps zur Frühjahrspflege für einen perfekten Rasens!
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Ihr rasomat® Team